Lebensversicherung


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Gezillmerte Abschlusskosten in der Lebensversicherung Negativrenditen bis zum Ablauf

Der Erfolg der Lebensversicherung ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass sie dem Vermittler durch erhebliche – oft einmalig schon bei Vertragsabschluss zahlbare – Provisionen eine interessante Einnahmequelle verschafft. August Zillmer hatte dafür im 19. Jahrhundert durch das nach ihm benannte Verfahren der Zillmerung die Basis gelegt, damit Lebensversicherungen nicht nur nebenberuflich, sondern durch ein auskömmliches Provisionssystem hauptberuflich vertrieben werden konnten. So werden bei einem Vertrag mit 250 EUR Monatsbeitrag und 35 Jahren Laufzeit und damit planmäßig bis zum Ablauf 105.000 EUR Beitragsaufwand Provisionen bis zu etwa 4 % der Beitragssumme, somit bis zu 4.200 EUR gezahlt. Da diese Beträge letztlich – ob nun durch die sogenannte Zillmerung oder sonstwie über die ersten Jahre der Vertragsdauer verteilt – aus den eingehenden Beiträgen des Kunden getilgt werden, sind sie letztlich die Ursache für geringe Rückkaufswerte oder über lange Jahre magere Renditen bei Kündigung eines Vertrages.

Datum: 2007-07-01


Rueckkaufswerte sind nicht garantiert

Gefährdung von Immobilienfinanzierungen mit Tilgungsersatz durch fallende Rückkaufswerte. Da hört man in den Nachrichten "Der xy ist gestorben" und plötzlich fragt man sich – ja, hat der denn noch gelebt? Der Verbraucherschutz strebt an, Mindestrückkaufswerte und garantierte Rückkaufswerte für die Kapitallebensversicherung gesetzlich festzuschreiben – und die Versicherungsbranche wehrt sich.

Datum: 2007-05-19


Lebensversicherungen schulden Neuabrechnung und Nachzahlung

Zwei Entscheidungen aus 2005 werden die Verträge der Lebensversicherer und die Abrechnungspraxis in der Zukunft massiv zu Gunsten der Verbraucher verändern: Es sind die BGH-Urteile vom 12.10.2005 (Az. IV ZR 162/03, 177/03, 245/03) und das Verfassungsgericht mit seiner Entscheidung vom 26.07.2005 (Az. 1 BvR 80/95).

Datum: 2007-05-17


Lebensversicherung in Liechtenstein: Asset protection mit Totalausfallrisiken

Unter „asset protection“ (Vermögensschutz) versteht man die Trennung geschäftlicher und privater Risiken bzw. Vermögensspähren, einschließlich der Einbindung von Versicherungsschutz. Gefahren für das Privatvermögen stammen vorwiegend aus dem betrieblichen Bereich (z.B. Durchgriffshaftung) oder durch Finanzierungen, aber auch wegen Trennung/Scheidung oder aus rechtlichen Auseinandersetzungen. Zum Schutz einer „eisernen Reserve“ vor Pfändung und Vollstreckung, bietet sich nur für den Privatbereich die Lebensversicherung aus Liechtenstein an. Wenn alles gut geht, kommen Gläubiger an dieses Geld kaum heran. Bei der Gestaltung gibt es jedoch zahlreiche Fallstricke, welche das Vermögen massiv gefährden können.

Datum: 2007-03-22


Haftungsfallen bei der Auflösung von Lebensversicherungen

Anspruch auf höheren Rückkaufswert bei Niedrigzins* Bis 1994 wurden in der deutschen Lebensversicherung garantierte Rückkaufswerte bei Stornierung ausgezahlt, die sich aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital abzüglich Stornoabzügen bemaßen.

Datum: 2007-03-14


Was ist der Rückkaufswert einer Kapitallebensversicherung?

Die BGH-Urteile vom 12.10.2005 stellen noch lange nicht den Schlusspunkt im Streit um die Frage dar, wie viel Geld schuldet ein Versicherer bei vorzeitiger Vertragsbeendigung in der Kapitallebensversicherung. Im Kern beantwortet sich diese Frage nämlich nach § 176 VVG. Danach besteht Anspruch auf den sogenannten Zeitwert, eine versicherungsmathematisch feststellbare Grösse. So lassen die Versicherer denn auch verlautbaren: „Überrascht ist die Versicherungswirtschaft jedoch von der Auffassung des Gerichts, in den konkreten Fällen sei als Sanktion für festgestellte Intransparenz von Allgemeinen Geschäftbedingungen ein so genannter Mindestrückkaufswert angezeigt.“ Dieser Beitrag rückt den gesetzlichen Begriff des Zeitwertes sowie die mathematischen Überlegungen in den Mittelpunkt.

(1) Pressemeldung des GDV vom 12.10.2005 unter www.gdv.de.

Datum: 2007-02-09


Garantien, Finanzstärkeratings und Einlagensicherung der britischen und deutschen Lebensversicherer

Die Zeitschrift Finanztest (Ausgabe 09/2005, S.38 f.) berichtet dass bei britischen Policen „Kein Schutz vor Pleite“ bestünde, weil das Geld deutscher Kunden „im Insolvenzfall nicht geschützt“ sei. Auch angesehene Juristen im Dienste britischer Versicherer schädigen den Vertrieb durch die unrichtige Pauschalaussage „keine Einlagensicherung“. Hier die Details:

Datum: 2007-02-09


Auf was muss ich bei Abschluss einer Sterbegeldversicherung achten?

In unserem Artikel geht es ausschließlich um die Möglichkeiten der Absicherung für den letzten Weg bzw. auf was muss ich bei Abschluss einer Sterbegeldversicherung achten? Assistanceleistungen, Unfalltod und die Rückholung aus dem Ausland sind nur einige Arten von Absicherungen.

Datum: 2006-11-21


Zweitmarkt mit dem Verkauf von Lebensversicherungen

Lebensversicherungen in Höhe von etwa 6 Milliarden werden jährlich gekündigt. Dies bedeutet dass fast jede 2. Lebensversicherung gekündigt wird und dies geschieht oft aus Geldmangel . Die Aufkäufer von Lebensversicherungen sind in der deutschen Bevölkerung nur zu etwa 14 Prozent bekannt.

Datum: 2006-10-23


Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung wird häufig mißverstanden Immer wieder steht sie im Fegefeuer von Kritikern: Die Sterbegeldversicherung. Sie sei ja eigentlich nur eine geschickt verpackte Lebensversicherung, die eben als Sterbegeld-versicherung verpackt daher käme und für die eigene Beerdigung könne man ja auch ander- weitig ansparen. Das ist teilweise richtig, aber der Sinn und Zweck einer Sterbegeldversicherung liegt ganz woanders.

Datum: 2006-05-23


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